Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

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Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Markus » Do 5. Okt 2017, 00:37

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ES (1990)
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ES (1990)
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ES (2017)
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ES (2017)

Jeder kennt ihn und liebt ihn ... oder fürchtet ihn: Pennywise, den (allerdings nur vordergründig) netten Clown ...

Inzwischen haben wohl viele die Neuverfilmung gesehen ... und manche können sich evtl. noch an das Original von 1990 erinnern.

Ich habe die Neuverfilmung gesehen und kann mich (durch mein fortgeschrittenes Alter :? ) auch an das Original erinnern (ebenso habe ich das Buch gelesen). Und ich empfehle jedem, sich alle 3 Varianten "reinzuziehen" ... denn jede davon hat seine Stärken und Schwächen.
  • Das Buch ist extrem spannend, die Hauptfiguren werden ausführlich beschrieben und man "lebt" mit diesen mit. Die Schwäche des Buches ist leider (wie bei den meisten Büchern von Stephen King) das Ende, welches dann rasch kommt und nunja ... ziemlich "abgehoben" ist und irgendwie nicht so wirklich passt.
  • Die Original-Verfilmung von 1990 ist (eigentlich) genial. Vor Allem kommen hier die Hauptfiguren sehr zur Geltung und Tim Curry brilliert in der Rolle als Pennywise. Etwas enttäuschend ist hierbei (ebenso wie im Buch) das Ende.
  • Die Neuverfilmung ist durchgehend sehr gut gemacht, technisch natürlich "up to date" und spannend. Bill Skarsgard als Pennywise ist sehr gut besetzt, kommt jedoch großteils in seiner Clown-Form etwas zu kurz (es gibt ein paar äusserst einprägsame Szenen ... z.B. am Anfang mit dem Papierschiffchen). Eine Schwäche des Films ist u.A. leider das Fehlen von echten Bezugspersonen. Die Hauptfiguren und deren Hintergründen werden nur relativ schwach vorgestellt ... für mich blieben eigentlich nur der "Neue" und das Mädchen als Sympathieträger in Erinnerung.
Und ... (wie bereits erwähnt) sind alle 3 Varianten sehens- bzw. lesenswert (die oben angeführten Punkte spiegeln nur meine bescheidene Meinung wider). Und wer von dem Ganzen noch nicht genug hat, der kann sich freuen: die Fortsetzung von "Es" kommt 2019 ...

(Hier ein paar Empfehlungen dazu)

Was findet ihr am Besten ?


Artikel zu 'ES' (1990) auf ofdb.de
Artikel zu 'ES' (2017) auf ofdb.de
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Re: Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Grisuchen » Sa 7. Okt 2017, 08:41

Ich mag diesen Film nicht!!

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Re: Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Markus » Mo 4. Dez 2017, 02:12

Nachdem der ganze "Hype" um die Neuverfilmung nun abgeklungen ist (und wir uns bereits auf den nächsten Teil "freuen" können) und ich mir diese und das Original inzwischen mehrmals angesehen bzw. gesehen habe, muss ich gestehen, dass mich keines davon wirklich "befriedigt" hat (auch nicht das Buch).

Es ist prinzipiell eine extrem fesselnde Geschichte ... allerdings mit einem leider enttäuschenden Ende (so wie leider fast alle Geschichten von Stephen King). Die Neuauflage bietet natürlich technisch entsprechende Highlights, jedoch ohne wirkliche Tiefe im Bezug auf die Story oder die Charaktere. Persönlich (!) blieb für mich diesbezüglich nur die Szene von Pennywise im Gully hängen ... und dies ist zugegebenerweise ziemlich wenig.
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Re: Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Nyl_Skirata » Di 12. Dez 2017, 10:56

Auch wenn es schon ewig her ist, dass ich das Buch gelesen habe und ich mich nur fetzenweise daran erinnern kann, gefällt mir die Neuverfilmung auch.
Zwar gefällt mir der alte Pennywise, den Tim Curry verkörperte um einiges mehr, aber der "Neue" hat was.
Es wurde halt viel aufgefrischt und es passt mir nicht ganz ins Konzept, dass die Zeitlinie durcheinander gerät, weil der zweite Teil genau in der Zeit der neuen Version stattfindet...quasi ein Paradoxon, weil ja die vorhergehende Generation des "Clubs der Verlierer" Pennywise auf ihre Weise bezwingt und zeitgleich die neue Generation. Aber irgendwo hats dann doch was.
Die optischen Eindrücke wirkten da sehr auf mich ein.

Eines muss ich noch anghängen:
Ob Geschichten von Stephen King enttäuschend sind oder enden, ist mMn geschmackssache...ich find, was man im Kopf aus der ganzen Geschichte macht, ist für jeden selbst einzigartig.

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Re: Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Markus » Di 19. Dez 2017, 01:21

Bei Büchern spielt natürlich generell das persönliche "Kopfkino" eine sehr starke und prägende Rolle. Egal, um welches Buch es sich dabei handelt ...

Die neue Version des Films hat natürlich seine Stärken, jedoch auch Schwächen (wobei dazu ja bereits ein zweiter Teil angekündigt wurde, welcher wahrscheinlich die Zeitlinie fortführen wird).

Was mich in diesem Zusammenhang auch extremst enttäuscht hat, ist die Verfilmung von Der dunkle Turm, wobei ich nicht mal wirklich überrascht war. Denn ich habe alle Bücher gelesen und hatte in meinem Kopfkino bestimmte Vorstellungen, welche sich natürlich nicht erfüllt haben bzw. sich gar nicht erfüllen konnten.
Ob Geschichten von Stephen King enttäuschend sind oder enden, ist mMn geschmackssache...ich find, was man im Kopf aus der ganzen Geschichte macht, ist für jeden selbst einzigartig.
Da hast du vollkommen recht. Generell finde ich die Geschichten von Stephen King sehr gut, wobei bei manchen das Ende hie und da zu schnell und etwas enttäuschend rüberkommt.

Was mir z.B. besonders aufgefallen ist, ist die Verfilmung von Shining. Ist schon klar ... der Film wurde 1980 gedreht, aber dieser wird auch noch heute als grandioses Meisterwerk bewertet. Ich habe diesen gesehen und kann den ganzen positiven Kritiken nicht mal ansatzweise zustimmen. Diese Verfilmung ist (meiner Meinung nach !) so extrem schlecht, dass es fast schon eine Qual ist, sich diesen anzusehen.

Aber wie du ja erwähntest: Es ist auf jeden Fall eine reine Geschmackssache.
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Re: Stephen Kings ES (Buch versus 1990 versus 2017)

Beitrag von Nyl_Skirata » Di 19. Dez 2017, 09:45

Markus (Zitat):
Di 19. Dez 2017, 01:21

Was mir z.B. besonders aufgefallen ist, ist die Verfilmung von Shining. Ist schon klar ... der Film wurde 1980 gedreht, aber dieser wird auch noch heute als grandioses Meisterwerk bewertet. Ich habe diesen gesehen und kann den ganzen positiven Kritiken nicht mal ansatzweise zustimmen. Diese Verfilmung ist (meiner Meinung nach !) so extrem schlecht, dass es fast schon eine Qual ist, sich diesen anzusehen.

Aber wie du ja erwähntest: Es ist auf jeden Fall eine reine Geschmackssache.
Im Vergleich zur Verfilmung von Stephen King selbst ist sie jedoch grandios...bei der Version, bei der Stephen selbst Regie geführt hat, schlafen mir die Füße ein...

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