Ringtheater (W)

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Ringtheater (W)

Beitrag von Markus » Mo 23. Jul 2018, 17:13

Ringtheater_vor1881.jpg
Ringtheater vor 1881
(© Unbekannt / Wikimedia)
Ringtheater_Ruine_1881.jpg
Die Brandruine am 8. Dezember 1881
(© Mathias Weingartshofer / Wikimedia)
ringtheater_ring_leichentransport.jpg
(© firefighter.at)
*
Wikipedia (Zitat):Das Ringtheater war ein volkstümliches Theater am Schottenring 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, das 1881 durch einen schweren Brand zerstört wurde. Heute befindet sich an seiner Stelle die Landespolizeidirektion Wien.
Wikipedia (Zitat):Der Ringtheaterbrand in Wien am 8. Dezember 1881 war eine der größten Brandkatastrophen des 19. Jahrhunderts in Österreich-Ungarn. Die Zahl der Todesopfer betrug nach offiziellen Angaben 384; Schätzungen gingen von noch mehr Toten aus. Ludwig Eisenberg schreibt von nahezu 1.000 Toten.
An jenem Abend wurde im Ringtheater, Schottenring 7, das am 17. Jänner 1874 als Komische Oper Wien eröffnet worden war, Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen gegeben. Als die Besucher für den Vorstellungsbeginn um 19 Uhr ihre Plätze einnahmen, wurde hinter der Bühne bei fünf Schaukästen die Gasbeleuchtung entzündet. Durch Versagen der elektropneumatischen Zündvorrichtungen strömte Gas aus, welches beim nächsten Zündversuch explodierte. Das entstandene Feuer sprang auf die Prospektzüge über, bevor es sich rasch über den Rest der Bühne und schließlich im Zuschauerraum ausbreitete.
Eine äusserst tragische Geschichte ...

Bei diesem Brand wurden hunderte Menschen getötet und das Ringtheater dabei fast gänzlich zerstört. Auf dem Bauplatz des niedergebrannten Theaters wurde aus privaten Mitteln des Kaisers Franz Joseph das so genannte Sühnhaus errichtet. 1945 wurde das Gebäude bei Kriegsende schwer beschädigt und 1951 abgetragen (heute steht auf dem Areal das Amtsgebäude der Landespolizeidirektion Wien).

Was das Paranormale betrifft ...

Berichte zu dieser Location sind nicht vorhanden (primär dessen, weil sich dort nun die Landespolizeidirektion Wien befindet und Investigationen deshalb eigentlich unmöglich sind ... und falls einer der dort angestellten Personen etwas "Paranormales" auffallen würde, dann kann man davon ausgehen, dass diese wohl sicherheitshalber nicht darüber berichten würden).
Jedoch gibt es in den Tiefen des Internets ein paar Berichte von Privatpersonen, welche einen Zusammenhang zwischen dem Brand im Ringtheater und einem bestimmten Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof herstellen. Am Grab der Gruppe 30 A soll oft ein leises Weinen oder Schluchzen zu vernehmen sein.

"Sühnhaus": ein Film von Maya McKechneay ...
suehnhaus-derfilm.at (Zitat):»Sühnhaus« ist die Geschichte einer glücklosen Adresse: Wien, Schottenring 7.
Hier stand das Ringtheater. Als es brannte, starben 400 Menschen.
Hier ließ der Kaiser das Sühnhaus bauen, um alles wieder gut zu machen. Und niemand wollte darin wohnen.
Hier eröffnete ein junger Nervenarzt seine Praxis. Und zog wieder aus, als sich eine Patientin ins Treppenhaus stürzte. Sein Name: Sigmund Freud.
Hier legte die GESTAPO Feuer, um Akten zu vernichten, und vernichtete des Kaisers angeblich unbrennbares Vermächtnis.
Hier wurde die Angst des Kalten Krieges in Beton gegossen: Wiens geheime Schaltzentrale, 18 Meter unter dem Boden, bis heute unberührt.
Der Essayfilm »Sühnhaus« nähert sich dieser Adresse, an der sich über die Jahrhunderte das Unglück schematisch wiederholte. Kann es sein, dass etwas an diesem Ort umgeht? Dass ein Geisterhaus steht - mitten in Wien?
derstandard.at (Zitat):In ihrem essayistischen Dokumentarfilm folgt Maya McKechneay den Spuren des Ringtheaterbrands von 1881 – und findet dabei nicht nur die Geister der Toten von damals, sondern auch ein Stück Wiener Geistesgeschichte.


Artikel auf Wikipedia
Artikel bez. des Ringtheaterbrandes auf Wikipedia
Artikel auf geschichtewiki.wien.gv.at
Artikel bez. des Ringtheaterbrandes auf geschichtewiki.wien.gv.at
Artikel "'Alles gerettet': Ringtheaterbrand 1881" auf firefighter.at
Artikel "Freuds Wurzeln im Unglückshaus" auf science.orf.at
Offizielle Webseite zu dem Film "Sühnhaus"
Artikel "Sühnhaus: Von Geistern der Geschichte" auf derstandard.at
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