Alptraum, Albtraum (Traumdeutung, Oneirologie)

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Alptraum, Albtraum (Traumdeutung, Oneirologie)

Beitrag von Markus » Mi 2. Mai 2018, 21:23

evil-spirit.jpg
Das Wichtigste zuerst: Die Schreibweise
Wikipedia (Zitat):Im Althochdeutschen stehen die beiden Schreibweisen „Alb“ und „Alp“ gleichberechtigt nebeneinander. Der Duden von 1991 nennt zwar sowohl „Alb“ als auch „Alp“, jedoch nur „Alptraum“. Im Jahre 1996 wurde im Zuge der Rechtschreibreform auch die Schreibweise „Albtraum“ in das Wörterverzeichnis aufgenommen, wo seitdem beide Schreibungen nebeneinanderstehen und gleichermaßen gelten.
Die Redaktionen der bekannten Wörterbücher geben unterschiedliche Empfehlungen für den Schreibgebrauch: Duden für „Albtraum“ und Wahrig für „Alptraum“. Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben sich auf die einheitliche Schreibung „Alptraum“ festgelegt. Diese Schreibweise deckt sich mit dem Lemma „Alptraum“ im Springer Lexikon Medizin. Von der Aussprache her klingen beide Wörter wegen der Auslautverhärtung gleich.
Was ist ein Alptraum ?
Wikipedia (Zitat):Ein Albtraum, auch Alptraum oder Albdruck, veraltet Nachtmahr (vergleiche englisch nightmare oder niederländisch nachtmerrie) oder auch Nachtschaden ist ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet wird. Der Traum kann dabei bedrohliche, aber durchaus auch banale Situationen enthalten. Albträume sind nichtorganische Schlafstörungen und zählen zu den Parasomnien. Der Albtraum ist vom Nachtschreck zu unterscheiden.
...
Im nächtlichen Schlafrhythmus treten Albträume vorwiegend im REM-Schlaf auf, meist in der zweiten Nachthälfte. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken, wonach man sich in der Regel sofort der Wachheit bewusst und räumliche und zeitliche Orientierung gegeben ist. Als Ursachen werden unverarbeitete Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme, aber auch physische Komponenten angenommen. Häufige Albträume (mehrmals die Woche) stellen eine Belastung für die Psyche und den Körper dar und verringern die Erholung im Schlaf.
Jetzt wird es persönlich !
huffingtonpost.de (Zitat):Auch wenn wir uns nicht immer daran erinnern können, träumen wir - und zwar jede Nacht - etwa zwei Stunden. Meist sind unsere Träume aufschlussreich, weil wir mehr über uns selbst erfahren. Doch einige Botschaften können auch rätselhaft erscheinen und uns Angst machen.
Verfolgt, hilflos und bedroht...
Fast jede Nacht träumt Silvia sehr intensiv. Immer wieder wird sie in ihren Träumen gejagt, verfolgt und gehetzt von Verbrechern und wilden Tieren. Sie rennt um ihr Leben, versucht verzweifelt, die Verfolger abzuschütteln.
So ähnlich wie dieser "Silvia" in obigen Zitat geht es mir schon seit einigen Monaten und extrem verstärkt seit etwa 2 Wochen ...
Über den Inhalt meiner persönlichen Alpträume möchte ich nicht weiter eingehen (jedoch werde ich z.B. u.A. und immer wieder von Personen aus meiner Vergangenheit verfolgt, muss fliehen und auch gegen diese Personen brutalst kämpfen, um nicht getötet zu werden). Diese Träume sind bereits so intensiv, dass diese mich teilweise auch in der Realität "verfolgen" ...
Ich bin nach so einem Alptraum z.B. für einige Tage psychisch verstört (nicht gestört !!!), unsicher und depressiv. Desweiteren kommen Elemente darin vor, bei denen ich nicht mehr sicher bin, ob diese nur im Traum vorkamen oder ob es Realität war. Es vermischt sich alles mehr und mehr ... und es ist generell sehr schwer zu erklären (vor Allem, um nicht als geistesgestört angesehen zu werden !). Aber ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so (oder ähnlich) geht. Deshalb habe ich auch diesen persönlichen Abschnitt geschrieben ...

Alpträume und das Paranormale
Wikipedia (Zitat):Traumdeutung bzw. Oneirologie (griechisch ὄνειρος oneiros, deutsch ‚der Traum‘) bezeichnet jene Tätigkeiten und weltanschaulichen Konzepte, die hinter den im Traum erlebten Bildern, Handlungen und Gefühlen jeweils eine bestimmte, meist wichtige symbolische Botschaft vermuten und versuchen, sie methodisch zu deuten.
Die moderne Traumdeutung beruht auf den Forschungen Sigmund Freuds, dessen psychoanalytische Theorie das Traumgeschehen als wichtige Informationsquelle über unbewusste Erlebensweisen des Menschen auffasst.
Obiges Zitat ist die "rationale" Erklärung, was es mit Träumen auf sich hat und wie diese entstehen. Weiterführend gibt es im Internet etliche Seiten, welche mehr oder weniger "sinnvoll" erklären, wie man Träume theoretisch deuten kann (siehe z.B. den ganz unten angeführten Link zu dem Lexikon für Traumdeutung).
Aber nun wird es mehr als nur "theoretisch" ...
Ich habe bez. dieser Thematik herumgesucht und etliche Seiten gefunden - aber (wie meistens was das Paranormale generell und speziell dieses Thema betrifft) nichts wirklich "Seriöses" (oder zumindest halbwegs "Seriöses" !) gefunden (ein Beispiel: An evil spirit in dreams).

Deshalb nachfolgend meine persönlichen Überlegungen dazu:
Ich denke, dass Geister durchaus in der Lage sein können, uns in unseren Träumen "heimzusuchen" bzw. unsere Träume auch bis zu einem gewissen Grad zu steuern. Auf der anderen Seite gibt es auch sogenannte Klarträume (siehe hier), bei denen man deren bewusst ist und diese auch steuern kann. Was mich persönlich (!) betrifft, vermischt sich das Ganze mit den von mir oben genannten Alpträumen - denn es ist mir möglich, in diesen "bewusst" zu entscheiden, was ich mache (wohin ich laufe, welche Aktion ich als nächstes durchführe, etc.). Aber trotz Allem kann ich diese Alpträume nicht loswerden und (zur Enttäuschung aller ... und auch meiner !) kann ich nicht sagen, ob meine Alpträume von ausserhalb (also z.B. durch den Einfluss von Geistern) beeinflusst werden oder einfach nur durch meine eigenen unterbewussten Hirngespinste entstehen. Abschliessend tippe ich (was mich betrifft !) vorsichtig auf Letzteres ...

Was haltet ihr von dieser Thematik ? Geht es euch evtl. ebenso (oder ggf. ähnlich) ?
Schreibt eure Gedanken und/oder Berichte hier als Antwort.


Artikel auf Wikipedia
Schreibweise: Alptraum oder Albtraum ? (Artikel auf Wikipedia)
Artikel "Was ist ein Alptraum?" auf paranormal.de
Artikel "Linksschläfer haben öfter Albträume" auf geisternews.de
Artikel "Blick in die Abgründe unserer Seele: Was Albträume uns wirklich sagen" auf huffingtonpost.de
Interner Artikel zu Träume, Traumdeutung, Traumanalyse, Traumsymbole, Oneirologie
Artikel zu "Traumdeutung" auf Wikipedia
Lexikon für Traumdeutung auf deutung.com
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Re: Alptraum, Albtraum (Traumdeutung, Oneirologie)

Beitrag von Markus » So 13. Mai 2018, 15:12

Ich bin überrascht, dass dieses Thema offensichtlich doch sehr heikel ist. Ausserhalb unserer Seite habe ich ein paar Reaktionen erhalten, welche von "Über Träume schreiben ist wie ein Seelenstriptease und das möchte ich eigentlich nicht machen" bis zu "Ich finde es sehr mutig von dir so persönliche Dinge preis zu geben und sicherlich für den einen oder anderen dem es ähnlich geht beruhigend zu lesen, dass man nicht alleine damit da steht" reichen ...

Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass man über so etwas Persönliches nicht in aller Öffentlichkeit schreiben möchte (ich habe diesbezüglich auch lange hin und her überlegt). Gegen meine anfängliche Bedenken war es mir dann doch wichtiger, zu dieser Thematik auch meine eigenen Erfahrungen einzubringen, um dem Ganzen etwas (persönliche) Tiefe zu verleihen und vor Allem (!) ebenso betroffenen Personen zu zeigen, dass sie mit diesem Phänomen nicht alleine sind.

Wer möchte, ist jederzeit gerne willkommen, hier generelle Ansichten zu dieser Thematik oder (natürlich !) auch eigene Erfahrungen kundzutun.
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Re: Alptraum, Albtraum (Traumdeutung, Oneirologie)

Beitrag von Michael » Di 22. Mai 2018, 09:20

Meiner Meinung nach sind Träume das "Überdruckventil" unseres Unterbewusstseins, deshalb notwendig und gesund. Besonders in Zeiten großer psychischer Belastungen versucht unser Gehirn dadurch mit dem tagsüber Erlebten (jedoch nicht Aufgearbeiteten) fertig zu werden, es sozusagen in die jeweiligen Schubladen abzulegen. Traumdeutung kann dadurch sehr viel über sich selbst aussagen, sollte jedoch nicht als "Orakel" missbraucht werden.
Wenn sich die intensiven, erinnerbaren Träume jedoch in einem Ausmaß häufen, dass sich Traum und Realität nicht mehr klar abgrenzen lassen und das Wohlbefinden beeinträchtigen sollte man Hilfe in Anspruch nehmen, bzw. versuchen seinen Wach-/Schlafrhythmus zu stabilisieren, auf die Mahlzeiten zu achten (kein schweres Essen kurz vor dem Schlafen gehen,...) usw.
Erst wenn alles nichts hilft würde ich auf eine paranormale Erklärung zurückgreifen.
Ich weiß daß ich nichts weiß

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