Joller-Haus

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Dean94
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Joller-Haus

Beitrag von Dean94 » Fr 4. Aug 2017, 11:45

Das sogenannte Joller-Haus in Stans, Kanton Nidwalden, ist das wohl bekannteste Spukhaus in der deutschsprachigen Schweiz.
Der Nationalratsabgeordnete Melchior Joller und seine Familie bemerkten ab Mitte August 1862 merkwürdige und erschreckende Phänomene, die in dem Haus, in dem Herr Joller auch geboren worden war, auftraten.
Zuerst erschien dem Sohn der Familie, Oskar, in seinem Zimmer eine "weissliche unförmige Gestalt", die ihn so erschreckte, dass er das Bewusstsein verlor. Dann bemerkten Joller selbst und seine Frau Klopfgeräusche an der Wohnungstür, ohne aber jemanden dort zu sehen. Ein Dienstmädchen und Jollers Tochter Melanie wurden Zeuge, wie sich eine verriegelte Tür von selbst öffnete und sprangen vor Schreck aus einem Fenster im ersten Stock, wurden dabei aber nur leicht verletzt.
Auch bemerkten sowohl Familienangehörige als auch Besucher immer wieder "schauderhafte Berührungen - wie von kalten, spitzen Hundekrallen". Auch verschwanden immer wieder Dinge "und tauchten an den unmöglichsten Orten wieder auf".
Die von den Kantonsbehörden entsandten Ermittler konnten keine rationale Erklärung für die Phänomene finden.
Jollers zogen im Spätherbst 1862 nach Zürich, dann weiter nach Rom, um dem Spuk zu entkommen. Die Erscheinungen sind seither nie wieder aufgetreten.
Das Joller-Haus wurde im Februar 2010 abgerissen.
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_Joller
Darstellung selbsterlebter mystischer Erscheinungen; Melchior Joller, Hanke, Zürich 1863

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